Ich habe soeben Einspruch gegen des Bundesverkehrswegeplan eingelegt.

„Folgende Grundlegenden Punkte sind im BVWP zu bemängeln: Weiterlesen »

Mein Kollege stellt in seinem Artikel „Die Zukunft des Architekten in der Software-Entwicklung“ die doch recht provokante These auf, dass diese überflüssig wären, da eine sinnvolle Architektur die Aufgabe des gesamten Entwicklerteams sein muß.

Ich stimme ihm insofern zu, als dass ich mich tatsächlich auch bei vielen mir bekannten Architekten die Frage stelle, warum sie diesen Job haben. Sie zeichnen sich nicht durch tiefgreifende Fachkenntnisse, außergewöhnliche Programmier- oder Analysefähigkeiten oder besondere persönliche Fähigkeiten aus. In manchen Firmen scheint es Mode zu sein, statt eines „Senior developer“ einen „Software Architect“ zu vergeben, auch wenn dieser weder diese Aufgaben erfüllt  noch dazu ausgebildet ist. Unter diesen Umständen kann ich den Kollegen verstehen :-).

Worauf ich allerdings NIE verzichten möchte, ist die Rolle eines „chief programmers“ – eines Entwicklers, der eine klare Architektur aufstellen kann, eindeutige Designvorgaben gibt und deren Einhaltung sicherstellt, den einen oder anderen performanten und korrekten Algorithmus liefert und den anderen Entwicklern regelmäßig bei Fragen und Problemen hilft, und das gerne. Den gab es übrigens schon inden 1970ern….

 

Mein Kollege Oliver Knittel schreibt wahre Worte in der Computerwoche –
„Engagierte IT-Freiberufler gibt es nicht zum Schnäppchenpreis“
:

… BTW, vielleicht sollte man den Kunden – und Vermittlern – mal den Unterscheid zwischen Arbeitnehmerüberlassung und Beauftragung eines Freiberuflers erklären? Diese Anforderungen – fester Tagessatz, keine Reisekosten extra, Anwesenheit täglich 8 Stunden und ab 9 Uhr morgens – sind nämlich Kriterien für Arbeitnehmer und nicht für Freiberufler. Und damit _immer noch_ knallharte Kriterien für Scheinselbständigkeit!

 

 

Ich bin ja ein großer Freund von Zertifizierungen, da sie bei länger zurückliegendem Studium – wie bei mir *räusper* -„offiziell“ dokumentieren, dass man mit der aktuellen Entwicklung mithält. Meine derzeit interessanteste Zertifizerung – von 2012 – ist die zum Software-Architekten – der „ISAQB ® Certified Professional for Software Architecture“:
„Im Foundation Level werden Grundlagen gelegt; wenn Sie nach dieser Stufe zertifiziert sind, haben Sie damit belegt, dass Sie in der Lage sind, eigenständig die Architektur eines Systems zu erstellen, zu dokumentieren, die Qualität zu sichern und zu bewerten sowie Kenntnis von den dafür notwendigen Werkzeugen haben.“ (von der ISAQB-Webseite).
Es gbit inzwischen einen advanced level, der deutlich anspruchsvoller und zeitaufwändiger ist.

Es gibt noch andere Zertifikate in dieser Richtung:

  • vom Software architecture institute (SEI) der Carnegie Mellon University – eine sehr umfassende (und teure) Ausbildung in verschiedenen Bereichen und Abstufungen, der weiltweit sehr angesehen ist,
  • die Zertifizierung der Object Management Group BPMN (OMG Certified Expert in BPM 2) gehen mehr in Richtung Businessprozesse und Projektleitung,
  • die OpenGroup bietet ebenfalls mit TOGAF eine mehrstufige Zertifizierung an,
  • die Firmen Oracle und Microsoft bieten ebenfalls Zertifizerungen an, zum J2EE architect oder Microsoft Certified Architect (MCA). Diese sind auf deren Produkte zugeschnitten und stellen keine allgemeine Architekten-Zertifizierung dar.

Für mich muß eine Zertizierung sinnvoll sein – also einen bestimmten Bereich abdecken – und über ein gewisses Ansehen verfügen. Darüber hinaus muß sie natürlich neben der Projektarbeit machbar sein, da ich mich nicht wochenlang in Schulungen setzen will.

 

… in diesem Artikel aufgezählt – diese Auflistung scheint ja doch ein wenig publizistisch zu sein….Google- klar, facebook – naja. Interessant, dass die NSA-Erkennungssoftware und die Algorithmen zum Börsenhandel erst so weit hinten kommen. Das sehe ich anders.

Nur 10? Was ist mit den klassischen Suchalgorithmen?
Und: Was bitte ist auto-tune?

 

Das IT-Freelancer-Magazin hat einen Artikel Code Jongleure in Aktion – Software-Architekten und ihr Alltag von mir veröffentlicht – live aus dem Leben eines System- oder Software-Architekten :-).

Welche Bücher muss man als ernstzunehmender Softwerker gelesen haben?
Gemäß der Idee von Philip Ghadir folgt hier ist meine persönliche Hitliste:

  • The Pragmatic Programmer über effektives Vorgehen in der Entwicklung
  • The Mythical Man-Month  mit Gedanken zum Projektmanagement
  • Der Termin zum selben Thema
  • Refactoring über das Überarbeiten von Code und insbesondere die ständige Notwendigkeit dazu
  • Pattern-Oriented Software Architecture über Software patterns – dieses finde ich interessanter als die GoF
  • und für die ganz Harten: der mehrbändige  Klassiker von Knuth – The Art of Computer Programming

Andere Vorschläge?

Die Idee, durch die Zeit reisen zu können, hat mich ja schon immer fasziniert. Die gr0ße Frage dabei ist, inwieweit der Zeitreisende selbst die Geschehnisse beeinflussen kann – so wie in „Zurück in die Zukunft“ oder bei diversen Star-Trek-Folgen. Mit diesem Thema haben sich auch heutige Forscher befaßt und bei Google und Facebook nach Hinweisen auf Zeitreisende gesucht (der Spiegel hat darüber berichtet).

… ich bin als Fachexpertin in den GI-Fachausschuß „Echtzeitsysteme“ berufen worden, eine große Ehre für mich. Vielen Dank!

 

…die Gesellschaft für Informatik GI ist in regionalen Arbeitskreisen organisiert, und diese gibt es sowohl für alle GI-Mitglieder als auch nochmalspeziell für Selbständige – wobei hierbei auch selbständige Nicht-GI-Mitglieder willkommen sind. So auch in Hamburg, und ich bin seit ungefähr zehn Jahren Sprecherin dieses AK. In dieser Funktion lade ich mehrmals jährlich zu Stammtischen ein, an denen sich Selbständige in der IT-Branche – also IT-Freiberufler und IT-Unternehmer – aus Hamburg und Umgebung austauschen können. Das sind recht lockere Runden mit gemeinsamen Essen und einem Thema, über das diskutiert wird – im Allgemeinen mit einem Experten dazu am Tisch.

Bei unserem nächsten Stammtisch geht es um ein aktuelles Thema:

„Datenschutz heute – alles NSA oder was?!“

Wir wollen über die aktuelle Situation, die möglichen Gegenmaßnahmen sowie das allgemeine Bewusstsein der Bevölkerung über Datensicherheit sowie unsere mögliche Verpflichtung oder Rolle als Informatiker dabei diskutieren.

Torbjörn Bartels ist IT-Systemkaufmann und aktives Mitglied der Piraten im Lüneburger Stadtrat. Datenschutz und Datensicherheit sind ihm besonders wichtig. Er wird an diesem Abend als fachlich und politisch versierter „Mitdiskutierer“  dabei sein.

Wann?    Donnerstag, den 14. November 2013 um 19:30 Uhr
Wo?         Restaurant Süßwasser, Övelgönne 38, 22605 Hamburg
http://www.suesswasser-hamburg.de

Bitte bei mir anmelden, wegen den Plätzen….